2011/09/12

Ngorongoro Crater @ 2011-09-05

Auch das Frühstück bereitete der Koch mit Liebe zum Detail zu, es gab alles was das Herz begehrte, natürlich auch wie immer verschiedenste wählbare Variantionen an Eierspeise.
Danach gings zum nächsten Punkt der Reise, dem Nogorongo-Krater, doch davor noch ein kurzer Halt an einem View-Point auf den Bergen mit Sicht über den ganzen Lake Manjara Nationalpark und begutachteten die Massai Steppen aus der Ferne.





Der Ngorongoro- Krater ist ein Gebirge mit einem 304 Quadratkilometer großen Krater, der verschiedensten Tierarten Schutz und Geborgenheit bietet.
Die Besonderheit daran ist einerseits, dass der Kraterrand oben aus tropischem Dschungel besteht und eine eisige Kälte, sowie nebelig am Vormittag und wirklich sehr windig ist. Man fährt dann eine Stunde herum um den Krater und über Serpentinen hinein in eine artenreiche Savanne, welche durchzogen ist von Sümpfen und Bächen. 
Anderseits aber bietet dieses Areal auch die wahrscheinlich einzigartige Gelegenheit in Tansania, den Menschen, speziell die Massaistämme, und die Tierwelt in Harmonie miteinander vorzufinden. Nicht selten hatte ich eine Aussicht bestehend aus verschiedensten Herden und inmitten trieben die Massais ihre Ziegen und Kuhherden.



Zum ersten mal sah ich eine Hyäne, die auf der Suche nach etwas Essbarem war und die durch Filme weltbekannt gewordenen Assfresser, die Geier.



Ich sah Störche, Sträusse und riesige Herden aus Gnus und Zebras.



Auch Büffel konnte ich an diesem Tag zum ersten Mal in freier Wildbahn erspähen und immer im am Horizont der Kraterrand, der wegen der Entfernung leicht leicht verblasste.



Eine angebliche wirkliche Seltenheit, Hyänen beim Geschlechtsverkehr zu zusehen, bekamen wir ebenfalls zu Gesicht sowie viele weiter Hyänen.



Zu Mittag machten wir an einem See halt, der von verschiedensten Vogelarten nur so wimmelte. 






Essen war aus diesem Grund nur unter dem Fahrzeug möglich, die Adler würden sonst im Sturzflug die Jause erobern.



Danach gings weiter auf der Suche nach Löwen. Als wir sie fanden, bekamen wir gleich erneut die Gelegenheit die voyeuristische Rolle zu übernehmen, da Männchen und Weibchen romantische Stunden verbrachte. Stören liesen sie sich dabei nicht, im Gegenteil nach dem sie ausgerastet waren, gings los für nicht einmal eine Minute, um danach wieder zu rasten.



Dieses Ereignis zu sehen dauerte ziemlich lang, war es aber auch wert.
Viele der erwähnten Tiere konnten wir aus nächster Nähe beobachten, so nah bewegten sie sich am Fahrzeug vorbei.



Während der Heimfahrt machten wir noch am Kraterrand-Aussichtspunkt halt, wo nun sehr gute Sichtverhältnisse waren, und der komplette Krater begutachtet werden konnte.